2003

Sam Durant

bis

Der 1961 geborene, in Los Angeles lebende Künstler interessiert sich für Beziehungen zwischen Politik, Popkultur und Kunst. In seinen Skulpturen, Zeichnungen und Fotografien greift er die Zeit um 1968/70 auf – eine Umbruchszeit in der Kunst, in der Musik und in der Politik, die als Fundament für Sam Durants Werk dient. Die Träume der Hippies schlagen nach 1968 um: Utopie wird zu Dystopie. Die Forderungen der Black-Panther-Bewegung oder protestierender Studenten werden nicht erhört. Der politische Kampf führt immer wieder zu Toten – wie bei einem Konzert in Altamont oder in der Kent State University.