Eröffnung: Freitag, 22. Mai 2026, 18–22 Uhr
Künstlerische Kommentierung im öffentlichen Raum: 20.6.–23.8.2026
Nordpark Eingang, Kaiserwerther Straße / Edith-Stein-Weg, 40474 Düsseldorf
Die Einzelausstellung der Künstlerin Maximiliane Baumgartner (geb. 1986) besteht aus mehreren Kapiteln, die sowohl frühere als auch neuproduzierte Arbeiten umfassen. Ausgangspunkt der Ausstellung bildet der Düsseldorfer Nordpark, der 1937 im Zuge der sogenannten „Reichsausstellung Schaffendes Volk“ entstand, bisher jedoch kaum kritisch reflektiert wurde. In dem Projekt knüpft Baumgartner an ihre langjährige Beschäftigung mit räumlichen Kontexten, deren sozialen, politischen und historischen Implikationen vor dem Hintergrund postnazistischer Strukturen an. Diese werden bild- und machtkritisch als Aushandlungsort der Gegenwart reflektiert. So laufen unterschiedliche Zeitschienen, öffentliche Orte und die Grenzen von Kunst zusammen, um auf Leerstellen in kanonischen Erzählungen hinzuweisen und Gegenbilder zu entwerfen. Im Zentrum steht dabei das Medium der Malerei als aktivierendes Mittel der Auseinandersetzung und dokumentarischen Bearbeitung.
Maximiliane Baumgartner wurde eingeladen von Kathrin Bentele.
Die Ausstellung wird kuratiert von Clara Maria Blasius.
Die Ausstellung wird gefördert durch die Karin und Uwe Hollweg Stiftung, das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, die Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf und die Galerie Max Mayer, Berlin. Der Kunstverein wird unterstützt durch die Landeshauptstadt Düsseldorf und de Haen-Carstanjen & Söhne. Die Stadtwerke Düsseldorf sind ständiger Partner des Kunstvereins.
Abbildung: Nordpark Düsseldorf, 1957. Stadtarchiv Düsseldorf, Dolf Siebert.
